Der berufliche Werdegang - Unternehmen richtig anlegen und verknüpfen
Ziel: Dieser Artikel erklärt den Unterschied zwischen der reinen Texteingabe eines Unternehmens und der Verknüpfung mit einem Unternehmensprofil in Starhunter (Unternehmen / Unternehmen (Import).
Schnellstart: Eine berufliche Station richtig anlegen
Beim Hinzufügen einer Station im beruflichen Werdegang eines Kandidaten haben Sie eine wichtige Wahl zu treffen. Nutzen Sie diese Kurzanleitung, um die richtige Entscheidung zu treffen.
- Öffnen Sie das Kandidatenprofil und navigieren Sie zum Abschnitt "Beruflicher Werdegang".
- Fügen Sie eine neue Station hinzu und tragen Sie die Positionsdetails ein.
- Geben Sie den Firmennamen in das Feld "Unternehmen" ein.
- Treffen Sie eine bewusste Entscheidung über die Checkbox:
- Checkbox aktiviert lassen (Standard): Ideal für relevante Arbeitgeber. Das System sucht nach einem passenden Unternehmensprofil oder legt ein neues an. Alle Mitarbeiter dieser Firma werden so miteinander verknüpft.
- Checkbox deaktivieren: Perfekt für weniger relevante Stationen (z.B. aus einem Massen-Import). Der Firmenname wird als reiner Text gespeichert, ohne ein eigenes Unternehmensprofil zu erstellen.
Technischer Hintergrund: Verknüpfte Profile vs. reiner Text
In Starhunter ist ein Unternehmen mehr als nur ein Name in einer Liste. Es ist ein eigenständiger Datensatz – ein Unternehmensprofil. Dieses Vorgehen hat entscheidende Vorteile, bringt aber auch eine Herausforderung mit sich.
Warum werden Unternehmensprofile erstellt?
Wenn Sie bei einer beruflichen Station ein Unternehmen mit seinem Profil verknüpfen, passiert im Hintergrund etwas Mächtiges:
- Zentralisierung: Alle Personen, die bei diesem Unternehmen arbeiten oder gearbeitet haben, werden in dessen Profil unter dem Reiter "Mitarbeiter" gesammelt.
- Netzwerk-Effekt: Sie sehen auf einen Blick, welche Kandidaten oder Ansprechpartner Sie bei einer bestimmten Firma im System haben.
- Datenkonsistenz: Tippfehler werden vermieden, da Sie das Unternehmen aus einer Liste auswählen können.
Stellen Sie es sich wie eine digitale Visitenkartensammlung vor: Statt vieler einzelner Karten (reiner Text) haben Sie für jede Firma einen eigenen Ordner (Unternehmensprofil), in dem alle zugehörigen Visitenkarten (Mitarbeiter) abgelegt sind.
Die Herausforderung: Import von Datensätzen via LinkedIn und CV's
Die automatische Erstellung von Unternehmensprofilen ist extrem nützlich, kann aber beim Import von LinkedIn-Profilen zu einem Problem führen. Ein Kandidat mit 15 Stationen im Lebenslauf würde potenziell 15 neue Unternehmensprofile anlegen, von denen viele für Ihre Arbeit möglicherweise irrelevant sind (z.B. eine kurze freiberufliche Tätigkeit vor 10 Jahren).
Dies führt zu einer unübersichtlichen Datenbank mit vielen "leeren" oder unwichtigen Unternehmensprofilen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Frage: Ich habe versehentlich eine Station nur als Text gespeichert, möchte sie aber nachträglich verknüpfen. Geht das?
- Antwort: Ja. Öffnen Sie die berufliche Station zur Bearbeitung, aktivieren Sie die Checkbox und wählen Sie das korrekte Unternehmen aus der Vorschlagsliste aus oder legen Sie es neu an.
- Frage: Was ist der Standard beim LinkedIn-Import?
- Antwort: Um Ihre Datenbank sauber zu halten, ist die Checkbox beim Import standardmäßig deaktiviert. Sie können jedoch jederzeit manuell die wichtigsten Stationen eines Kandidaten bearbeiten und die Unternehmen verknüpfen.
- Frage: Warum finde ich einen Mitarbeiter nicht im Unternehmensprofil, obwohl ich ihn angelegt habe?
- Antwort: Wahrscheinlich wurde bei der Erfassung seiner beruflichen Station die Checkbox deaktiviert. Bearbeiten Sie den Eintrag und aktivieren Sie die Verknüpfung.
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